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CHRONIK
DIE ENTWICKLUNG DER BURSCHENSCHAFT ARMINIA AUF DEM BURGKELLER E.V.
  • 2012
  • Rückkehr in den Roten Verband

    03. November, Rückkehr in den Roten Verband anlässlich eines RV-Treffens in Münster.

  • 2007
  • AUSTRITT AUS DEM DACHVERBAND

    13. Oktober, Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller beschließt den Austritt aus dem Dachverband "Deutsche Burschenschaft".

  • 1997
  • 22. Februar, Freundschaftsverhältnis mit der Leipziger Burschenschaft Germania von 1818.

  • 1996
  • 3. Mai, Vergleichsvertrag mit der Stadt Jena, Festlegung des Eigentums des Burgkellers an den Insignien der Urburschenschaft, 12. Oktober, Festakt und Anbringung der „Heinrich-von-Gagern-Gedächtnistafel“ an der „Grünen Tanne“.

  • 1995
  • Trennung vom Roten Verband, dessen Mitglieder (außer Burgkeller und Pflüger Münster) mit anderen Burschenschaften die "Neue Deutsche Burschenschaft" (NDB) gründen.

  • 1994
  • 10. Juni, akademischer Festakt in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität anlässlich der historisch getreuen Wiedererrichtung der „Grünen Tanne“ und des Einzugs der Burgkellerburschenschaft in ihre neue Heimstätte.

  • 1993
  • 12. Juni, Richtfest und erster Pauktag auf der „Grünen Tanne“ gegen Corps Thuringia.

  • 1992
  • 22. Februar, Beschluss über den Verkauf des Hauses in Mainz sowie über den Erwerb und Ausbau der „Grünen Tanne“ in Jena, 2. Juni, Beginn der Restaurierung der „Grünen Tanne“, Änderung der Satzung der Altherrenschaft.

  • 1991
  • 23. Februar, Rückkehr der Burgkellerburschenschaft nach Jena (Otto-Schott-Straße 14), 6. April, Fuchsturmkneipe (erstes öffentliches Wiederauftreten in Jena seit 1936) 30. Mai, erster Pauktag seit 1937 (gegen Corps Thuringia in Wöllnitz).

  • 1990
  • 10. Februar, Beschluss über die Rückkehr nach Jena, 12. Juni, gemeinsamer Kommers von Arminia, Germania, Jenensia (Neugründung die bis 1999 existierte) und Teutonia im „Schwarzen Bären“ zu Jena.

  • 1988/89
  • Vertagung.

  • 1985
  • gemeinsames Stiftungsfest von Arminia, Germania und Teutonia in Göttingen.

  • 1971
  • Umwandlung des Jeneser DC in Jenaische Burschenschaft, gemeinsame Satzung und Verfassung sowie gemeinsame Ehrenordnung und erweitertes Fahnenabkommen.

  • 1970
  • Neufassung des Grundgesetzes und der Richtlinien.

  • 1966
  • Burschentag in Landau unter Vorsitz der Burgkellerburschenschaft.

  • 1956
  • Erwerb des Hauses in Mainz, Ritterstaße 6.

  • 1952/54
  • Satzung der Altherrenschaft, Ordnung für den Ehrenrat (1952), Grundgesetz (1953) sowie Richtlinien und Satzung (1954) von der Bundesversammlung verabschiedet.

  • 1950
  • 6. Mai, die Altherrenschaft übernimmt die am 9. März 1949 in Mainz gegründete Burschenschaft Moguntia. Mittelpunkt war zunächst das Gasthaus Johann Becker XXXIX in Gonsenheim, dann eine Etage in der Mainzer Innenstadt (Steingasse).

  • 1945
  • 19. März, Zerstörung des Burgkellers durch einen sinnlosen anglo-amerikanischen Bombenangriff.

  • 1939/45
  • fielen oder starben an den Kriegsfolgen im Zweiten Weltkrieg 108 Bundesbrüder.

  • 1936
  • 23. Februar, Auflösung der Burgkellerburschenschaft, Fortsetzung der Tradition in der „Kameradschaft Metzel“ ab WS 1937/38 bzw. „Kameradschaft Lützow“ ab SS 1939.

  • 1935
  • 18. Oktober, Auflösung der Burschenschaft auf der Wartburg, Ablegung der Farben; Überführung als „Kameradschaften“ in den NSDStB; Bbr. Otto Costabell (SS 1898) rettet die Urburschenschafterfahne vor der Verbrennung.

  • 1933
  • erzwungene Einführung des Führerprinzips, Eingriffe in die Rechte der Einzelburschenschaften, Altherrenschaft und Jungburschenschaft werden miteinander verschmolzen; verstärkter Widerstand.

  • 1932
  • nach anfänglichen Sympathien für nationalsozialistische Ideen entschiedener Widerstand gegenüber dem Alleinvertretungsanspruch des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB).

  • 1930
  • Bekenntnis der Burgkellers zum arministischen Standpunkt, Empfehlung an die studierenden Mitglieder, keiner Partei beizutreten bzw. deren Abzeichen zu tragen.

  • 1921
  • erstes Erscheinen der „Burgkeller-Zeitung“.

  • 1914/18
  • fielen und starben an den Kriegsfolgen im Ersten Weltkrieg 73 Bundesbrüder.

  • 1897
  • Zusammenschluss der fünf Burschenschaften Arminia a.d.B. Jena, Bubenreuther Erlangen, Alemannia Bonn, Arminia Marburg und Brunsvigia Göttingen. Nach der Mützenfarbe geben sie sich den Namen „Roter Verband“ (RV). Beitritt der Burschenschaften Pflüger Halle (heute zu Münster) 1906 und Obotritia Berlin 1958.

  • 1893
  • 8. Oktober, Erwerb des „Burgkellers“.

  • 1883
  • Enthüllung des Burschenschafter-Denkmals auf dem Eichplatz in Jena.

  • 1881
  • auf Initiative des Jenaer DC Gründung des „Allgemeinen Deputierten Convents“ (ADC) als Zusammenschluss der Burschenschaften an reichdeutschen Universitäten, bestand bis 1935, seit 1902 als „Deutsche Burschenschaft“.

  • 1870/71
  • fielen oder starben an den Kriegsfolgen sechs Bundesbrüder im deutsch- französischen Krieg.

  • 1859
  • 4. August, nach der Lösung vom Progress nennt sich der Burgkeller „Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller“.

  • 1849/50
  • fielen zwei Bundesbrüder im Kampf um die Freiheit Schleswig-Holsteins.

  • 1848/49
  • unter den Mitgliedern der Frankfurter Nationalversammlung einige vormalige jenaische Burgschenschafter (u.a. der erste Präsident Heinrich von Gagern).

  • 1848
  • aktive Beteiligung zahlreicher progressistischer Burgkelleraner an der demokratisch- republikanischen Erhebung in Thüringen.

  • 1846
  • Spaltung des Fürstenkellers. Der nicht zum Burgkeller zurückkehrende Teil gründet die Burschenschaft Germania (Farben: Schwarz-Rot-Gold, von unten auf weissen Grund, weisse Mützen).

  • 1845
  • Gründung der Teutonia durch den Progress ablehnende konservative vormalige Burgkelleraner (Farben: Schwarz-Rot-Gold, von unten, als besondere Kennzeichen: Blau-Weiss-Gold, von unten, blaue Mützen).

  • 1844
  • Vereinigung von „Burgkeller“ und „Bär“ zur „Verbindung auf dem Burgkeller“ (Farben: Schwarz-Rot-Gold, von unten, rote Mützen).

  • 1840/49
  • studentischer Progress, erneute Trennung (1849), Minderheit zieht sich auf den Fürstenkeller, Mehrheit verbleibt auf dem Burgkeller. Dort 1843 Abspaltung der progressistischen „Burschenschaft auf dem Bären“.

  • 1833
  • 3. April, Frankfurter Wachensturm unter Beteiligung von etwa 40 Mitgliedern der Burschenschaft, darunter auch Jenaer Burschenschafter. Nach seinem Misslingen zahlreiche Hochverratsprozesse; der ausgetretene Jenaer Burschenschafter Fritz Reuter wird zum Tode verurteilt, später zu Haft begnadigt; Unterdrückung jedweden Verbindungswesens durch die Frankfurter Bundeszentralbehörde; Mitglieder der aufgelösten Germania und der Arminia vereinigen sich insgeheim zur „Gesellschaft auf dem Burgkeller“ (ab 1836 wieder "Jenaische Burschenschaft").

  • 1832
  • 27. Mai, Hambacher Fest, unter den Teilnehmern auch Jenaische Burschenschafter, die burschenschaftliche Fahne erhält dabei ihre Weihe als deutsche Volks- und Freiheitsfahne. Weinachten, der Stuttgarter Burschentag beschließt die Beteiligung der Burschenschaft an der als unabwendbar geltenden Revolution.

  • 1830
  • Trennung: Die „Neue Jenaische Burschenschaft“ (Arminen, rote Mützen) zieht über die „Rose“ auf den „Fürstenkeller“, die „Alte Jenaische Burschenschaft“ (Germanen, vorübergehend schwarze, ab Herbst 1831 – nach Vorbild der Erlanger Germanenpartei – ausschließlich weisse Mützen) bleibt auf dem Burgkeller. Alle Mitglieder (ca. 280 – 300) trugen das schwarz-rot-goldene Band. (Vor 1830 gab es in der Jenaischen Burschenschaft keine bestimmte Mützenfarbe.)

  • 1819
  • 23. März, Ermordung des russischen Gesandten und Schriftstellers Kotzebue durch den ehemaligen Jenaer Burschenschafter Karl Ludwig Sand 20. September, Annahme der im August gefassten Karlsbader Beschlüsse, die u.a. die Auflösung der Burschenschaft bestimmten, durch den Frankfurter Bundestag; Einsetzung der Zentraluntersuchungskommission in Mainz 26.November, feierliche Auflösung der Jenaischen Burschenschaft nach der Ermordung Kotzebues durch Sand und wegen der Karlsbader Beschlüsse.

  • 1818
  • 29. März bis 3. April, 1. Burschentag in Jena, Annahme der 19 Punkte als Grundlage einer künftigen Verfassung 10. bis 18. Oktober, 2. Burschentag in Jena, Gründung der „Allgemeinen Deutschen Burschenschaft“.

  • 1816
  • 31. März, Ablösung der ersten rot-schwarzen durch die goldumsäumte und zum Wartburgfest mitgeführte rot-schwarz-rote Fahne, aus der später Schwarz-Rot-Gold entstand.

  • 1815
  • 12. Juni, Gründung der Jenaischen Burschenschaft im Gasthof „Grüne Tanne“.

  • 1814
  • August, Beginn der militärischen Übungen der Jenaer „Wehrschaft“.

  • 1813
  • Februar, Bildung des Lützowschen Freikorps unter Beteiligung Jenaer Studenten.